Unsere Äpfel

Äpfel sind nicht nur gesund, sondern vor allem lecker!
„An apple a day keeps the doctor away.
Jeden Dag een Appel, un de Doctor holt sien Sappel.“

Der Apfel ist reich an sekundären Pflanzenstoffen und wichtigen Ballaststoffen wie Pektin mit verdauungsfördernder und cholesterinsenkender Wirkung. Ein hoher Kaliumgehalt sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt im Körper. Trauben- und Fruchtzucker der knackigen Frucht liefern schnell Energie. Außerdem sind Äpfel durch ihren hohen Wassergehalt sehr erfrischend.
Äpfel liefern viele Vitamine. Neben den Vitaminen A und die der B-Gruppe enthält der Apfel vor allem Vitamin C. Vitamine und Niacinsäure, ebenfalls ein Inhaltsstoff von Äpfeln, sind für den Stoffwechsel von zentraler Bedeutung. Zu dem enthalten Äpfel mehr als 30 Mineralstoffe. Die meisten Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe sitzen in der Apfelschale oder direkt darunter. Deshalb ist es wichtig, das Obst nach Möglichkeit mit Schale zu genießen.

Unsere Birnen

Birnen bestizen wenig Fruchtsäure und zeichnen sich damit für viele Menschen sehr verträglich aus. Zudem sättigt der hohe Gehalt an Ballaststoffen schnell. Im Alten Land ist die Königin des Herbstes nur zu 3% vertreten, dabei sind sie wahre Kraftpakete und bestehen zu 83% aus Wasser, zu 10% aus Kohlenhydraten (darunter Pektine), Ballaststoffen, Eiweiß, Fett, Mineralstoffen, Vitamin B2, B3, B6, C sowie Calcium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Zink und Fruchtsäuren. In ganz Deutschland gibt es über 5.000 verschiedene Sorten. Die gängigsten sind: Alexander Lucas, Williams Christ, Conférence und die Köstliche von Charneux (Bürgermeister). Pflückreif sind die Früchte ab Mitte September, genussreif ab Oktober. Birnen sind druckempfindlich und verderben leicht. Um sie überhaupt transportieren und lagern zu können, werden Birnen noch nicht genussreif geerntet. Alle Inhaltsstoffe müssen bereits angelegt sein, die Birnen jedoch noch nicht verzehrfähig. Bei Zimmertemperatur erreichen die Früchte dann innerhalb von einigen Tagen die richtige Genussreife. Lassen Sie Birnen nach dem Einkauf bitte immer etwas nachreifen. Nur so entfalten sie ihr volles Aroma. Allerdings sollte nur den Bedarf für die nächsten ein bis zwei Tage in die Obstschale gelegt werden.

Mit dem Obstbauern durchs Jahr

Im Frühjahr pflanzen wir die Plantagen, die im Herbst gerodet wurden, neu auf. Dabei ersetzen wir alte Bäume durch zeitgemäße Sorten. Im Frühling achten wir sehr genau auf das Wetter, denn bis Mitte Mai kann es immer wieder zu Nachtfrösten kommen, wodurch die Obstblüte schwer geschädigt werden kann. Um dies zu vermeiden, beregnen wir unsere Bäume, bis es wieder taut. Durch den ständigen Gefriervorgang werden die Knospen im Eismantel gewärmt. Die meisten Äpfel im Alten Land werden im „kontrollierten integrierten Anbau“ erzeugt. Das bedeutet, dass wir uns an bestimmte Regeln halten müssen, um die Umwelt, alle Nützlinge und letztendlich auch unsere Bäume zu schützen. Außerdem gibt es Vorschriften zu Pflanzenschutz, Ernte, Lagerung und Sortierung. Die Einhaltung dieser Regeln wird von uns in einem Betriebsbuch festgehalten und regelmäßig kontrolliert.
Im Sommer vor der Ernte führen wir den sogenannten Belichtungsschnitt durch, damit die Bäume ausreichend Licht, Luft und Sonne bekommen und
somit die Äpfel später ihre schöne Farbe. Des Weiteren kontrollieren wir, ob ein zu großer Behang, also zu viele Äpfel an einem Baum, vorliegt. Dadurch kann es zu kleineren Früchten kommen. Um dies zu verhindern, dünnen wir die Früchte aus. Eine chemische oder maschinelle Ausdünnung erfolgt schon in der Blüte. Andernfalls pflücken wir bereits nach dem Junifall per Hand die überschüssigen kleinen Früchte vorzeitig ab. Damit reduzieren wir die Anzahl der Äpfel am Baum und ermöglichen den verbleibenden Früchten ein besseres Wachstum. Im August ernten wir dann sogar bereits die ersten Frühäpfel.

Im Herbst ernten wir die Äpfel, was meistens in zwei Durchgängen erfolgt. Im ersten Durchgang pflücken wir erst die reifen, farbigen Äpfel. Der zweite Durchgang erfolgt ein paar Tage später, damit die dann nachgereiften Früchte geerntet werden können. Wir pflücken alle Äpfel einzeln vorsichtig per Hand und transportieren und sortieren diese später ebenso behutsam, damit keine Druckstellen entstehen. Das frische Obst vermarkten wir entweder direkt oder lagern es ein. Im Winter nehmen wir uns Zeit, um den Baumaufbau für das nächste Jahr zu gestalten. Wir schneiden größtenteils alte, zu dichte Astpartien aus dem Baum heraus und schaffen damit Platz für neue fruchtbare Zweige. Umgefallene Bäume stellen wir wieder auf und ersetzen kranke Bäume. Veraltete Obstanlagen werden von uns gerodet und durch neue Bäume bzw. neue Sorten ersetzt. Für die Kurzzeitlagerung der Äpfel nutzen wir Kühlhäuser (2-4°C), für die Langzeitlagerung spezielle CA-Lager. In den CA-Lagern werden die Äpfel bis in den Sommer hinein „schlafen gelegt“. Während des Winters lagern wir die Äpfel aus, sortieren sie und verkaufen sie auf dem Wochenmarkt, den Hofläden oder über Händler in den Läden. Kaum ist der Winter vorbei, beginnt alles im Frühjahr wieder von Neuem.

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