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Eine Übersicht unserer Mitglieder, die einen Obstbaubetrieb führen.

Wir haben für Sie eine Übersicht der verschiedenen Apfelsorten aus dem Alten Land zusammengestellt.

Übernehmen Sie die Patenschaft für einen Baum und ein Wiedersehen im Alten Land ist gesichert!

Alles was Sie über die Blüte im Alten Land wissen müssen finden Sie hier!

Allgemeine Informationen zum Obstbau

Von der Nordsee beeinflusst herrscht im Alten Land maritimes Klima. Durchschnittlich 730mm Niederschlag sorgen für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt, eine milde Jahresmitteltemperatur von 8,5°C, nur etwa 80 Tage mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und rund 1.500 Sonnenstunden im Jahr machen den Obstanbau so weit im Norden möglich.

Unsere Äpfel zeichnen sich bei dem milden, feuchten Seeklima durch eine dünne Schale und ein besonderes Zucker-Säure-Verhältnis aus und sind dadurch aromatischer als in warmen Klimata gereifte Früchte, bei denen die Süße im Geschmack überwiegt.

Bereits 1320 ist der Obstanbau im Alten Land nachweisbar, 1657 wurden 202 Hektar mit Obst bewirtschaftet und 1787 wurde dokumentiert, dass es im Alten Land "Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Nüsse und alle Arten in enormer Menge gibt".

Heute werden an der Niederelbe mit dem Kerngebiet Altes Land 10.500 Hektar mit Obst bebaut und rund 300.000 Tonnen Äpfel im Jahr geerntet. Die Anbauflächen verteilen sich auf ungefähr 90% Äpfel, 6% Süßkirschen, die restlichen 4% machen Birnen, Pflaumen, Zwetschen und Beerenfrüchte aus.

Das Jahr eines Obstbauern (oder wie er sich fachmännisch betitelt: "Gärtnermeister Fachrichtung Obstbau") ist nicht nur damit abgetan, im Frühjahr für seine Blüten zu sorgen und im Herbst die Früchte zu ernten. Das ganze Jahr über gibt es viel zu tun. Im Frühjahr muss der Frühjahrsschnitt angesetzt werden, damit die Bäume auch ausreichend Licht, Luft und Sonne bekommt. Im April/Mai muss jederzeit darauf geachtet werden, welches Wetter nun kommt, um allzeit bereit zu sein, die Blüte vor dem Frost zu schützen. Hier kennt der Bauer keinen pünktlichen Feierabend, er muss auch nachts noch raus. Im Juni beginnt dann Kirschenzeit und somit auch ihre Ernte. Vorher mussten schon längst die Netze über die Bäume gespannt werden, damit die Vögel sich nicht die Kirschen klauen.

Nach der Kirschernte wird es Zeit für den Sommerschnitt bei den Apfelbäumen, bis ab August die ersten Frühäpfel geerntet werden können. Im September ist die Apfelernte dann im vollen Gang und man hofft erneut auf gutes Wetter, denn wenn der Apfel die letzten Stunden vor dem Pflücken in der Sonne zugebracht hat, bekommt er erst sein richtiges Zucker-Säure-Verhältnis. Im Herbst und im Winter wird sich dann mit logistischen Problemen befasst, da unter anderem geklärt werden muss, welche Bäume ersetzt werden müssen und durch welche Sorte, denn Bäume sollten nicht älter als 15 Jahre werden. Im Februar werden dann die neuen Bäume gesetzt.

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21635 Jork