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Jedes Jahr am ersten Maiwochenende wird die Altländer Blütenkönigin gekürt.

Mit dem Doppeldecker durch die Blütenpracht!

Der Löwenzahn

Urtica dioica

Die Große Brennnessel kommt häufig in der Natur vor. Jeder Mensch kennt sie und hat wohl schon unangenehme Erfahrungen mit ihr gemacht.

Die Brennnessel ist –bereits seit Beginn unserer Zeitrechnung- eine geschätzte Heil- und Gemüsepflanze von großer Vielseitigkeit. Sie kann von der Wurzel über die Blätter bis zum Samen genutzt werden. Früher wurde aus den faserigen Stängeln der Nesselstoff hergestellt.

Sie hat einen hohen Gehalt an Mineralien wie Kieselsäure, Kalium, Kalzium, Eisen, und Vitamine. Kaliumsalze begünstigen eine verstärkte Wasserausscheidung in Verbindung mit reichlich Flüssigkeit. Sie wirkt „blutreinigend“, d.h. durch verstärkte Durchspülung stoffwechselfördernd, harntreibend und harnsäureabführend. Das enthaltene Eisen hat eine hohe Bioverfügbarkeit und unterstützt die Blutbildung.
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel: Tee bei gutartigem Prostataadenom, bei Reizblase – durch erhöhte Wasserausscheidung.
Blätter: Vor der Blüte im zeitigen Frühjahr: Als Blutreinigungstee – auch bei Fastenkuren, dann allerdings stark verdünnt.
Während der Blüte entzündungshemmend, gegen rheumatische Beschwerden.
Samen: bei Erschöpfungszuständen.

Gegenanzeigen: nicht einsetzen bei Ödemen (Wasseransammlungen im Gewebe), die aufgrund einer eingeschränkten Herz- oder Nierentätigkeit entstanden sind.

Die Samen, frisch oder getrocknet auf das Müsli, den Salat gestreut sind eine Delikatesse.

Die Samen der weiblichen Pflanze können im späten August gesammelt, getrocknet und trocken aufbewahrt werden. 3 x täglich eingenommen wirken sie kräftigend und anregend bei Erschöpfungszuständen nach Infektionserkrankungen oder einfach so als Fitmacher. Diese kleinen Nüsschen sind knackig und schmecken lecker.

Doch auch in der Küche ist die Brennnessel ein willkommenes Wildkräutergemüse. Zusammen mit dem Giersch lassen sich aromatische Gerichte zubereiten.

Bereits Hildegard von Bingen empfahl Brennnesselmus bei Erschöpfungszuständen.

Ein paar Blätter als Zutat mit anderen Wildkräutern in einen Kräuterquark oder Kräuterbutter oder als Zutat in einer Salatsoße sorgen für Abwechslung.

Verwendung im Garten:
Brennnesseljauche stärkt die Pflanzen und schützt sie so vor Fraßfeinden.
Im Kräutergarten angepflanzt erhöhen sie den Anteil der ätherischen Öle der Aromapflanzen und sorgen so für angenehme Dufterlebnisse.
Unter Obststräuchern vermehrt die Brennnessel den Ertrag.
Der Kleine Fuchs, das Tagpfauenauge und der Admiral leben einzig von der Brennnessel. Wer also genügend Brennnesseln in seinem Garten hat, wird auch eine Schmetterlingsvielfalt haben.

Pflanzenportrait erstellt von Heidi Hoppe, Heilpflanzenexpertin

Die Brennnessel von Heidi Hoppe, Heilpflanzenexpertin

Die Brennnessel von Heidi Hoppe, Heilpflanzenexpertin

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