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In der zweiten Meile befinden sich unter anderem zum Beispiel die Borsteler Kirche St. Nicolai und die Jorker Kirche St. Matthias.

In der dritten Meile gibt es die einzigartige St. Pankratius-Kirche zu Neuenfelde, die auf jeden Fall einen Blick wert ist.

Kirchen der 1. Meile

Von der Schwinge bis zur Lühe

In der ersten Meile des Alten Landes finden Sie vier verschiedene und einzigartige Kirchen, die jede einen Besuch wert ist.

Typisch für unsere Kirchen trägt jede Kirche ihren Kirchturm nicht auf dem hauptgebäude, sondern freistehend daneben, um vor Wind und Wetter besser geschützt zu sein. Zudem liegen sie meistens auch auf Wurten, damit sie vor Sturmfluten geschützte etwas höher standen und Schutz und Zuflucht bieten konnten.

St. Mauritius zu Hollern

Den holländischen Siedlern, die Hollern um 1135 besiedelten, wurden in den Besiedlungsurkunden neben eigenen Rechtsverhältnissen auch der Bau eigener Kirchen zugestanden. Ein erster schriftlicher Nachweis der Kirche datiert um 1250. Die Kirche in Hollern war, wie auch die in Steinkirchen, dem Domdekan in Bremen direkt unterstellt. Dieser übte unter anderem das Zehntrecht und die geistliche Gerichtsbarkeit aus. Die Reformation hielt 1540 in Hollern Einzug: Der damalige katholische Priester hatte seine Pfarrdeiche nicht in gehörigem Stand gehalten und wurde deshalb von den Kirchspielleuten abgesetzt. An seine Stelle wählte man einen Prediger, der lutherischen Bekenntnisses war. Zum Schutz vor Überflutungen wurden Kirche und Turm auf einer Wurt errichtet. Der Turm ist wohl das älteste noch erhaltene Bauwerk im Alten Land. Seine Entstehung geht in das 12. Jahrhundert zurück. Mit seinen mächtigen Mauern und seiner Rundform sowie mehreren Schießscharten ähnlichen Öffnungen macht er den Eindruck eines Wehrturmes. Er ist einzigartig im Alten Land und war sicherlich nicht nur bei Sturmfluten ein Fluchtort der Bevölkerung.

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St. Marien zu Twielenfleth

Die Gemeinde Twielenfleth, zu der auch das später in Grünendeich umbenannte Bardesfleth gehörte, bildete einen eigenen Gerichtsbezirk nach sächsischem Recht. Kirchlich unterstand das gesamte sächsische Siedlungsgebiet der 1. Meile der St. Wilhadi Kirche in Stade. Mit steigender Siedlungsdichte kam das Bedürfnis nach eigenen Kapellen bzw. Kirchen. So ist bereits 1139 eine Kapelle in Bardesfleth nachgewiesen. Eine Kapelle in Twielenfleth wird erst 1385 urkundlich erwähnt. Der heutige Standort der Kirche war nicht der ursprüngliche. Im 14. und 15. Jahrhundert ereigneten sich zahlreiche schwere Sturmfluten, die auch im Alten Land zu schweren Landverlusten führten, da die sächsischen Deiche den herandrängenden Wassermassen nicht standhielten. In dieser Zeit wird auch die Twielenflether Ortsmitte mit Kirche und Friedhof aufgegeben worden sein. Es wird vermutet, dass sich der alte Kirchenstandort in der Elbe vor dem Kinderspielplatz beim Schwimmbad befand. Die neue Kirche wurde am jetzigen Standort errichtet, sie gehört zu den sogenannten Schifferkirchen. Namensgeberin ist die Gottesmutter Maria, die auch heute noch im Altarretabel die beherrschende Figur ist.

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St. Martini et Nicolai zu Steinkirchen

Steinkirchen, das früher "Lu" hieß, hat seinen Namen offensichtlich nach seiner aus Stein gebauten Kirche. Aus "Lu" wurde "Steenlu". später "Steenkarken" und vor etwa 150 Jahren "Steinkirchen".

Da im 14. Jahrhundert hauptsächlich Holzkirchen gebaut wurden, war die verwednung von Feldsteinen etwas Besonderes. Bereits 1332 wird die Steinkirchener Kirche in einem Ablassbrief des Papstes Johann erwähnt. Die ältesten Teile der Kirche findet man in der Apsis, an der Westwand (Turmseite) und in der Nordwand (Feldsteinmauern). Um 1500 wurde die Feldsteinkirche mit Flachdach in einen gewölbten Backsteinbau verändert. 1687 bis 1785 erfolgte ein nochmaliger Umbau in eine barocke Saalkirche. Die mittlerweile restaurierte Arp Schnitger-Orgel von 1687 lockt Besucher von nah und fern.

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St. Marien zu Grünendeich

Schwere Sturmfluten im 14. und 15. Jahrhundert haben das Gebiet der heutigen Ortschaft Grünendeich stark verändert. Damals ging der heute nicht mehr genau zu lokalisierende Ort Halstenfleth und das ebenfalls nicht mehr auffindbare Kirchspiel Bardesfleth, welches 1139 zuerst und 1432 zuletzt erwähnt wurde, zugrunde. Die neu besiedelte Restfläche erhielt den Namen Grünendeich, der erstmals 1449 erwähnt und um 1500 als eigenes Kirchspiel dargestellt wird. Eine erste Kirche nahe der Elbe wurde durch Sturmfluten im 16. Jahrhundert zerstört. Für den Wiederaufbau der Kirche stiftete um 1608 die Schwedin Margareta Peders Dotte Skuthe aus Lenköping den Grund und Boden sowie das Baumaterial der heutigen Kirche. Sie lebte auf dem damaligen Rittergut "Adlersburg" nur einige hundert Meter von der Kirche entfernt am heutigen Steinweg. Der hölzerne Glockenturm mit Pyramidenhelm ist durch die Wetterfahne auf das Jahr 1625 datiert.

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