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In der ersten Meile befinden sich unter anderem die Kirche St. Marien zu Twielenfleth und die Kirche St. Mauritius zu Hollern.

In der dritten Meile gibt es die einzigartige St. Pankratius-Kirche zu Neuenfelde, die auf jeden Fall einen Blick wert ist.

Kirchen der 2. Meile

Von der Lühe bis zur Este

In der zweiten Meile des Alten Landes finden Sie fünf verschiedene und einzigartige Kirchen, die jede einen Besuch wert ist.

Typisch für unsere Kirchen trägt jede Kirche ihren Kirchturm nicht auf dem hauptgebäude, sondern freistehend daneben, um vor Wind und Wetter besser geschützt zu sein. Zudem liegen sie meistens auch auf Wurten, damit sie vor Sturmfluten geschützte etwas höher standen und Schutz und Zuflucht bieten konnten.

St. Bartholomäus zu Mittelnkirchen

Der alte Name von Mittelnkirchen ist Media Lu, um 1334 Middelsten Luh. Der Name erklärt sich aus der Lage zwischen Lu lapidea - Steinkirchen - und Nova Lu - Neuenkirchen. Es wurde verwaltet von den Äbten des Klosters Harsefeld.
Der Ort wird erstmals 1221 genannt, als Bischof Iso dem Andreasstift in Verden den zehnten von Lu schenkte. Die Kirche wird 1322 zum ersten Mal erwähnt.
Aus Feldsteinen und Holz erbaut., wurde sie in der Spätgotik und im Barock-Zeitalter mit Backsteinen ummantelt. Der Glockenturm, aufgebaut 1721, durch einen Orkan 1837 und durch Blitzeinschläge mehrfach zerstört, wurde nicht mehr in seiner ursprünglichen Höhe errichtet. Die Schnitger/Schreiber Orgel ist mit 32 Registern die größte im Alten Land.

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St. Johannis zu Neuenkirchen

Der alte Name Neuenkirchens lautet Nova Lu - zur Unterscheidung vom älteren Stein Lu. Der Ritter Johann Schulte de Luh hatte 1270 mit Zustimmung des Bischofs Konrad von Verden diese Kirche bauen lassen und stiftete sie einer Gemeinschaft von Benediktinerinnen aus dem alten Kloster zu Buxtehude. Bereits 1286 wurde das Kloster nach Bredenbeck, daraufhin Neukloster genannt, verlegt. 1396 ist von der "parochie nova Luh" die Rede, die Johannes dem Evangelisten geweiht ist. Die Kirche wurde zweimal (1845 und 1925/31) fast völlig abgetragen und im alten Stil wieder aufgebaut. Mit ihren Kabinettscheiben erinnert die Neuenkirchener Kirche noch heute an das alte Rittergeschlecht.

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St. Matthias-Kirche zu Jork

Sie ist die größte Altländer Kirche aus dem 17. Jahrhundert. "Ehre sei Gott in der Höhe" steht über dem Eingangsportal. Schon 1221 soll eine Kirche in Jork gestanden haben. Der hölzerne Glockenturm, der ganz mit Schiefern bedeckt ist, steht neben dem Kirchenschiff. Der reich vergoldete Altar wurde 1710 vom Hamburger Kaufmann Claus und seiner Ehefrau Anna Schuback gestiftet. Claus Schuback stammte aus Jork. Wer auf den Bänken Platz nehmen will, geht durch eine reich verzierte Tür. In den Stuhlwangen sind die Namen der ehemaligen Besitzer geschnitzt. Die schönen Bankkissen wurden von Jorker Senioren gestickt. Beeindruckend ist die Holzdecke der Kirche, die blau gestrichen und mit goldenen Sternen bedeckt ist. Bescheiden in Form und Gestaltung steht die Taufe neben dem Altar. Die Kanzel und der Kanzel-Schalldeckel (1664) sind reich verziert.

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St. Nicolai-Kirche zu Borstel

Die St. Nicolai-Kirche zu Borstel ist um 1700 erbaut und steht in einem kleinen, mit alten Bäumen und Sträuchern bestandenen, Park. Das Besondere in diesem Kirchenschiff ist die reiche, alte Einrichtung sowie die bunte Malereien an Decke und Wänden. Eine Eichenholzstatue der gekrönten Muttergottes mit dem Jesuskind auf dem Arm stammt aus einer alten Borsteler Vorgänger-Kirche, die durch Sturmfluten zerstört wurde.
Marias Standort auf einer Mondsichel symbolisiert ihren Sieg über die Finsternis. Früher glaubte man an eine Wundertätigkeit dieser Statue. Die alten Grabdenkmäler an der Außenwand der Kirche stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

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St. Martini-Kirche zu Estebrügge

Die Estebrügger Kirche aus dem Jahre 1702 steht auf einer Wurt, sie ersetzt zwei verfallene Vorgänger-Kirchen. Ihr Turm hat einen um 36 Grad verdrehten Helm, verschuldet vermutlich von einem durchgebogenen Balken, der sich infolge einer Erdabsackung unter diesem Turm veränderte. Nach vierjähriger Umbauarbeit wurde 1992 das Kirchenschiff wieder eröffnet. Im Hintergrund des Kirchenschiffes befindet sich die Spindelholztreppe aus dem Jahre 1702, die an geschnitzten Tierköpfen vorbei zur Irgelempore führt. Die alte Arp Schnitger-Orgel wurde 1906 durch ein neues Orgelwerk der Osnabrücker Orgelbauwerkstatt Rohlfink verdrängt. Engelköpfe bilden den Abschluss der Kirchenstuhlwangen. Das älteste und wertvollste Stück ist die bronzene Taufe aus er Mitte des 14. Jahrhunderts. Die Deckenmalereien wurden nach Vorbildern aus dem Jahre 1868 wieder restauriert.

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