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St. Bartholomäus-Kirche Mittelnkirchen

St. Bartholomäus-Kirche Mittelnkirchen

Der alte Name von Mittelnkirchen ist Media Lu, um 1334 Middelsten Luh. Der Name erklärt sich aus der Lage zwischen Lu lapidea - Steinkirchen - und Nova Lu - Neuenkirchen. Es wurde verwaltet von den Äbten des Klosters Harsefeld.
Der Ort wird erstmals 1221 genannt, als Bischof Iso dem Andreasstift in Verden den zehnten von Lu schenkte. Die Kirche wird 1322 zum ersten Mal erwähnt.
Aus Feldsteinen und Holz erbaut., wurde sie in der Spätgotik und im Barock-Zeitalter mit Backsteinen ummantelt. Der Glockenturm, aufgebaut 1721, durch einen Orkan 1837 und durch Blitzeinschläge mehrfach zerstört, wurde nicht mehr in seiner ursprünglichen Höhe errichtet.

Auf einer Wurt gebaut, die von jeher als Friedhof genutzt wurde, wird das einschiffige, verputzte Holztonnengewölbe geringfügig von dem holzverschalten Kirchturm überragt.

Die St. Bartholomäus-Kirche beeindruckt mit biblischen Darstellungen in den bunten Scheiben. Die Schreiber-Orgel ist mit 32 Registern die größte im Alten Land und eine wahre Kostbarkeit. Vorbild des im 18. Jh. zusammen gefassten Kanzelaltares war der aus der Kirche Steinkirchen.

Wie bei jeder unserer zehn Kirchen im Alten Land steht auch bei dieser Kirche der Kirchturm neben dem Gebäude, da der Boden die Last der Türme sonst nicht tragen würde. Dieses wird auch an den Kirchen, die nach dem 30-jährigen Krieg neu gebaut worden sind, deutlich. Das Mauerwerk der Kirchenschiffe wird durch Balken zusammengehalten, da diese sonst auseinander brechen würden.