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St. Martini- et Nicolai-Kirche Steinkirchen

St. Martini- et Nicolai-Kirche Steinkirchen

Steinkirchen, das früher "Lu" hieß, hat seinen Namen offensichtlich nach seiner aus Stein gebauten Kirche. Aus "Lu" wurde "Steenlu". später "Steenkarken" und vor etwa 150 Jahren "Steinkirchen".

Da im 14. Jahrhundert hauptsächlich Holzkirchen gebaut wurden, war die Verwendung von Feldsteinen etwas Besonderes. Bereits 1332 wird die Steinkirchener Kirche in einem Ablassbrief des Papstes Johann erwähnt. Die ältesten Teile der Kirche findet man in der Apsis, an der Westwand (Turmseite) und in der Nordwand (Feldsteinmauern). Um 1500 wurde die Feldsteinkirche mit Flachdach in einen gewölbten Backsteinbau verändert. 1687 bis 1785 erfolgte ein nochmaliger Umbau in eine barocke Saalkirche. Die mittlerweile restaurierte Arp Schnitger-Orgel von 1687 lockt Besucher von nah und fern. 1696 wurde der hölzerne, ebenfalls neben der Kirche stehende Glockenturm errichtet.

Wie bei jeder unserer zehn Kirchen im Alten Land steht auch bei dieser Kirche der Kirchturm neben dem Gebäude, da der Boden die Last der Türme sonst nicht tragen würde. Dieses wird auch an den Kirchen, die nach dem 30-jährigen Krieg neu gebaut worden sind, deutlich. Das Mauerwerk der Kirchenschiffe wird durch Balken zusammengehalten, da diese sonst auseinander brechen würden.