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St. Matthias-Kirche Jork

St. Matthias-Kirche Jork

Sie ist die größte Altländer Kirche aus dem 17. Jahrhundert. "Ehre sei Gott in der Höhe" steht über dem Eingangsportal. Der reich vergoldete Altar wurde 1710 vom Hamburger Kaufmann Claus und seiner Ehefrau Anna Schuback gestiftet. Claus Schuback stammte aus Jork. Wer auf den Bänken Platz nehmen will, geht durch eine reich verzierte Tür. In den Stuhlwangen sind die Namen der ehemaligen Besitzer geschnitzt. Die schönen Bankkissen wurden von Jorker Senioren gestickt. Beeindruckend ist die Holzdecke der Kirche, die blau gestrichen und mit goldenen Sternen bedeckt ist. Bescheiden in Form und Gestaltung steht die Taufe neben dem Altar. Die Kanzel und der Kanzel-Schalldeckel (1664) sind reich verziert. 

Im Herzen des Alten Landes liegt dieses erstmals 1221 in einer Urkunde des Verdener Bischofs Iso v. Wölpe erwähnte Kirchenspiel. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das einschiffig barocke Gotteshaus mehrfach baulich vergrößert. Neben dem Barocksteinbau befindet sich der aus dem Jahre 1685 stammende, freistehende mit Schiefern bedeckte hölzerne Glockenturm.

1710 wurde der acht Meter hohe Altar von dem Hamburger Kaufmannsehepaar Claus und Anna Schuback "Gott zu Ehren" gestiftet. Vor der modernen Orgel (1982), mit den vollständig erhaltenen Pfeifen, befinden sich drei alte Register und der Orgelprospekt aus der Werkstatt Arp Schnitgers (1709).

Wie bei jeder unserer zehn Kirchen im Alten Land steht auch bei dieser Kirche der Kirchturm neben dem Gebäude, da der Boden die Last der Türme sonst nicht tragen würde. Dieses wird auch an den Kirchen, die nach dem 30-jährigen Krieg neu gebaut worden sind, deutlich. Das Mauerwerk der Kirchenschiffe wird durch Balken zusammengehalten, da diese sonst auseinander brechen würden.