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St. Nikolai-Kirche Borstel

St. Nikolai-Kirche Borstel

Die St. Nicolai-Kirche zu Borstel ist um 1700 erbaut und steht in einem kleinen, mit alten Bäumen und Sträuchern bestandenen, Park. Das Besondere in diesem Kirchenschiff ist die reiche, alte Einrichtung sowie die bunte Malereien an Decke und Wänden. Eine Eichenholzstatue der gekrönten Muttergottes mit dem Jesuskind auf dem Arm stammt aus einer alten Borsteler Vorgänger-Kirche, die durch Sturmfluten zerstört wurde.
Marias Standort auf einer Mondsichel symbolisiert ihren Sieg über die Finsternis. Früher glaubte man an eine Wundertätigkeit dieser Statue. Die alten Grabdenkmäler an der Außenwand der Kirche stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. 

Nach der verheerenden Cäcilienflut von 1412 wurde die Kirche, die ursprünglich auf Hahnöfersand stand, an heutiger Stelle errichtet. Ihr Erscheinungsbild verdankt die einer umfangreichen Renovierung von 1770/1772. Der Glockenturm aus dem Jahre 1695 befindet sich, typisch für Kirchen im Alten Land, 1 m abseits des Kirchengebäudes. Die Schlagglocke der Turmuhr - um 1200 - ist eines der ältesten Kirchenstücke des Alten Landes.

Die von Arp Schnitger reparierte Orgel (1677), die Bronzetaufe (um 1325), die Madonna auf der Mondsichel (1475/1500), das Gestühl (1636), sowie der Kanzelaltar (1771/72) sind nur einige Sehens-Werte dieser Kirche.

Wie bei jeder unserer zehn Kirchen im Alten Land steht auch bei dieser Kirche der Kirchturm neben dem Gebäude, da der Boden die Last der Türme sonst nicht tragen würde. Dieses wird auch an den Kirchen, die nach dem 30-jährigen Krieg neu gebaut worden sind, deutlich. Das Mauerwerk der Kirchenschiffe wird durch Balken zusammengehalten, da diese sonst auseinander brechen würden.