

Deichbau im Alten Land
"Wer nich will dieken, de mutt wieken" - ohne Deich kein Land
Jeder, der sein Land am Wasser hatte, musste einen Deich haben und ihn auch pflegen. Deichverbände, die den drei Meilen entsprachen, wurden bereits im Mittelalter gegründet und bestehen noch bis heute. Der Grundsatz, dass jeder Altländer sein, seinem Grundbesitz zugeteiltes Deichstück selber pflegen musste kommt bereits aus der Zeit der Hollerkolonisation.
Wer sein Stück nicht in Ordnung halten konnte, dem drohten harte Strafen. Ein in die Deichkrone gestochener Spaten symbolisierte den Bankrott eines Besitzers dieses Stück Deiches und dem dazugehörigem Land. Dieser wurde aus dem Deichverband ausgeschlossen und er musste seinen gesamten Landbesitz abtreten.
Wer den Spaten aus dem Deich zog, der sagte damit zu, den Deich wieder in Stand zu setzen und der erhielt im Gegenzug dazu das dazugehörige Land. Man kann sich gut vorstellen, wie selten dies vorkam, da Nachbarn des kaputten Stückes nach einer Sturmflut zum Beispiel genug mit ihrem eigenen Deich zu tun hatten und sich somit wohl kaum die Bürde eines weiteren Stück Deiches auf sich nehmen wollten.

Hier können Sie erkennen, warum das Alte Land seine Deiche braucht.
Mehr erfahren
Wir zeigen's Ihnen!
Wir sind für Sie da!
Ihre Ansprechpartner








