

Obstbau
Wie kam es zum Obstbau im Alten Land?
Angefangen hat alles mit einem kleinen Nebenverdienst, den sich die Kleinbauern, Handwerker, Fischer und Händler auf ihren kleinen Gartenflächen dazuverdienen wollten. Diese Art der Spezialkultur ist bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgbar.
Durch mehrere Krisen gebeutelt, wie zum Beispiel dem Bier- und Kirschenkrieg, und auch dem ersten Weltkrieg, nach dem der Obstbau seinen Niedergang fand, gab es mit der Gründung des Obstbauversuchsringes in 1929 einen Meilenstein im Obstbau. Mit Hilfe des Obstbauversuchsringes gelang es in 1939 eine Rekordernte von 3,1 Millionen Zentnern Äpfel, Birnen, Kirschen und Zwetschen einzufahren.
Heute ist das Alte Land das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas. Mit einer Obstanbaufläche von ca. 10.000 ha, auf der der Apfelanbau mit etwa 90 % vorherrscht, werden jährlich 250.000 Tonnen Äpfel, Birnen, Süß- und Sauerkirschen, sowie Pflaumen und Zwetschen geerntet.

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