

Leuchttürme im Alten Land
Wegweiser für Schiffe
Entlang der Küste verteilt gibt es im Alten Land noch mehrere Leuchttürme zu bewundern, die eben nicht nur praktischer Wegweiser für Schiffe sind, sondern auch ein tolles Bild in der Landschaft abgeben. Ein beliebtes Fotomotiv ist er zum Beispiel in der Abenddämmerung und im Sonnenuntergang. Lange nicht mehr alle in Benutzung zur Schiffsnavigation, werden manche aber dennoch weiterhin genutzt. So haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit im alten Twielenflether Leuchtturm sich Schiffsmodelle von 1893 bis zur Gegenwart sich anzusehen.
Geschichtlich gesehen gibt es Leuchttürme an sich wohl schon Jahrhunderte vor Christi Geburt. Zumindest im Mittelmeerraum, wo dort auch in dieser Zeit schon reger Schiffsverkehr herrschte.
Kleine Leuchtturmkunde
Die Leuchttürme entlang der Elbe lassen sich vereinfacht in Leitfeuer und Richtfeuer unterscheiden. Die Leitfeuer lenken die Schiffe durch schwierige Gewässer, indem sie z.B. durch verschiedenfarbige Lichter sicheres und unsicheres Fahrwasser kennzeichnen. Ein Richtfeuer dagegen besteht aus zwei Leuchttürmen: dem höheren Ober- und dem kleineren Unterfeuer. Zusammen kennzeichnen sie die Mitte des tiefen Fahrwassers. Sieht der Schiffsführer die Lichter in einer senkrechten Linie mit seinem Schiff, so befindet er sich auf der Richtfeuerlinie; sieht er die Lichter verschoben, muss er den Kurs korrigieren. Insgesamt 56 Leuchttürme finden sich zwischen Neuwerk in der Elbmündung und Bunthäuser Spitze an der Trennung zwischen Norder- und Süderelbe. Jedes hat seinen eigenen Takt, seine eigene unverwechselbare Farbkennung. 43 von ihnen sind noch aktiv und für den Schiffsverkehr unverzichtbar.


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