Prunk­pfor­ten

Prunk­pfor­ten

Prunk­pfor­ten im Alten Land

Über­all in unse­rer Regi­on ver­teilt kannst du noch die wun­der­ba­ren Prunk­pfor­ten bestau­nen. Sie zier­ten damals wie heu­te die Hof­ein­fahr­ten zu den meist gro­ßen und prunk­vol­len Fach­werk­häu­sern der Obst­bau­ern.

Über der meist rund­ge­bo­ge­nen Wagen­durch­fahrt hängt eine gro­ße Trau­be, die als Frucht­bar­keits­sym­bol galt. Beid­sei­tig ange­brach­te Löwen­köp­fe waren wahr­schein­lich Sta­tus­sym­bo­le und sti­li­sier­te dro­hen­de Tor­hü­ter in einem – ein biss­chen Spö­ken­kie­ke­rei kann eben nicht scha­den. Ein klei­ne­rer Durch­lass dient als Per­so­nen­durch­gang, das dar­über befind­li­che fei­ne Schnitz­werk bil­det das Fun­da­ment für eine Stab- und Säu­len­rei­he. Star­ke, schräg ste­hen­de Bal­ken stüt­zen die drei tra­gen­den Pfos­ten, auf deren Kopf­bän­dern das mit Pfan­nen ein­ge­deck­te Walm­dach liegt. Die Pfor­ten sind weiß gestri­chen, wäh­rend die Sinn­zei­chen, die fei­nen Holz­schnit­ze­rei­en über dem Per­so­nen­durch­lass sowie die Pro­fi­lie­run­gen des Holz­wer­kes bunt abge­setzt sind.